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Leerstart (Clean Boot) in Windows XP



Sie suchen nach der Ursache eines Problems und müssen dazu einen Leerstart (Clean Boot) in Windows XP durchführen.


So führen Sie einen Leerstart in Windows XP mit dem benutzerdefinierten Systemstart durch
Mit dem benutzerdefinierten Systemstart können Sie wählen, welche Prozesse geladen werden sollen und welche nicht. Weitere Informationen zum benutzerdefinierten Systemstart erhalten Sie im Abschnitt "Technische Informationen" am Ende dieses Dokuments.

  1. Klicken Sie auf Start > Ausführen.
  2. Wenn das Fenster Ausführen angezeigt wird, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein und klicken Sie auf OK. Das Systemkonfigurationsprogramm wird angezeigt.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein.
  4. Stellen Sie sicher, dass unter Benutzerdefinierter Systemstart lediglich die Option Systemdienste laden aktiviert ist. (Die Option Ursprüngliche BOOT.INI verwenden kann nicht deaktiviert werden. Dies ist normal.)



    Wenn Sie alle Kontrollkästchen (außer Systemdienste laden) deaktivieren, erreichen Sie einen einfachen Clean Boot (Leerstart). Stellen Sie für einen vollständigen Leerstart sicher, dass Sie die Anweisungen in Schritt 5 befolgen.
  5. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
    • Wenn Sie einen einfachen Leerstart durchführen, fahren Sie mit Schritt 6 fort.
    • Wenn Sie einen vollständigen Leerstart durchführen, führen Sie diese zusätzlichen Schritte durch:
      1. Klicken Sie auf die Registerkarte Dienste.
      2. Aktivieren Sie die Option Alle Microsoft-Dienste ausblenden.

        WARNUNG: Überspringen Sie diesen Schritt nicht. Sie müssen die Microsoft-Dienste ausblenden, bevor Sie mit Schritt c fortfahren.
      3. Deaktivieren Sie alle Dienste, die noch auf der Registerkarte Dienste angezeigt werden.


  6. Klicken Sie auf Übernehmen und anschließend auf OK.
  7. Klicken Sie auf Neu starten.

Windows startet in einem Zustand, der dem Zustand nach der ersten Installation (d.h. bevor andere Softwareprogramme in Windows installiert wurden) größtenteils entspricht.


Wenn Sie von einem anderen Dokument auf diese Seite verwiesen wurden
Klicken Sie in Ihrem Browser auf die Schaltfläche Zurück, um zum ursprünglichen Dokument zurückzukehren und die Fehlersuche abzuschließen. Wenn Sie die Fehlersuche abgeschlossen haben, befolgen Sie die Schritte im nächsten Abschnitt, um Windows so zu konfigurieren, dass ein normaler Start durchgeführt wird.


So stellen Sie Ihre ursprünglichen Computereinstellungen wieder her
  1. Klicken Sie auf Start > Ausführen. Das Fenster Ausführen wird geöffnet.
  2. Geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein und klicken Sie auf OK. Das Systemkonfigurationsprogramm wird angezeigt.
  3. Klicken Sie auf Normaler Start.
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie auf Neu starten.

Windows startet wie gewohnt mit allen Treibern, Programmen und Ihren regulären Grafikeinstellungen.

Technische Informationen
Was ist ein Leerstart?
Ein Leerstart ist eine Art des Systemstarts in Windows, bei der keine Programme und nur wenige Treiber geladen werden. Zusätzliche Treiber werden häufig durch Anwendungen installiert, die nach der ursprünglichen Installation von Windows XP installiert werden. Ein Leerstart wird häufig bei der Suche nach Fehlerursachen verwendet. Er kann aber auch durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass eine neue Anwendung korrekt installiert wird.

Aus welchen Bereichen werden Anwendungen in Windows XP gestartet?
Anwendungen können beim Start von Windows XP aus vier Bereichen gestartet werden:

Ordner "Autostart"Enthält Verknüpfungen zu Anwendungen, die unmittelbar nach dem Start von Windows gestartet werden.
Datei Win.iniEnthält Windows-Treiber für Geräte wie z. B. Drucker oder Modems.
Windows-RegistrierungEnthält Anwendungsmodule, die während des Windows-Systemstarts gestartet werden.
Datei System.iniEnthält virtuelle Treiber für Anwendungen.


Unter Windows XP kann ein Leerstart auf zwei Arten durchgeführt werden: Der Benutzerdefinierte Systemstart und der Diagnosesystemstart. Der Vorteil des benutzerdefinierten Systemstarts liegt darin, dass Sie ganz spezifisch auswählen können, ob Vorgänge geladen oder nicht geladen werden sollen. Dadurch können Sie bestimmte Prozesse leichter herauszufiltern und schließlich feststellen, welcher Prozess das Problem verursacht. Dieses Dokument beinhaltet die Schritte zur Durchführung eines benutzerdefinierten Systemstarts.

Beim benutzerdefinierten Systemstart wird das Windows Dienstprogramm Msconfig verwendet, um einzustellen, welche Programme oder Treiber beim nächsten Start des Computers geladen werden. Im Msconfig-Dialogfeld können Sie angeben, welche Elemente aus der vorherigen Liste beim nächsten Computerstart ausgeführt werden sollen oder nicht. Im Gegensatz zum Diagnosesystemstart bietet Ihnen der benutzerdefinierte Systemstart die Möglichkeit, Anwendungen nicht zu laden, die über die Registrierung und den Systemstart-Ordner gestartet werden. Den meisten Benutzern wird die Verwendung des benutzerdefinierten Systemstarts empfohlen.

Der Diagnosesystemstart ist interaktiv. Sie werden zum Laden bzw. Nichtladen bestimmter Komponenten aufgefordert. Sie können den Diagnosesystemstart über das Windows Dienstprogramm MSConfig auswählen und den Computer anschließend neu starten oder Sie können den Computer neu starten und dann beim Startvorgang sofort die F8-Taste drücken. Während eines Diagnosestarts können Sie wählen, welche Komponenten geladen werden sollen. Anders als beim benutzerdefinierten Systemstart können beim Diagnosesystemstart keine einzelnen Elemente zum Laden oder Nichtladen aus dem Ordner "Autostart" oder der Windows Registrierung ausgewählt werden. Dieser Startvorgang ist für erfahrene Anwender geeignet, die wissen, welche Auswirkungen die einzelnen Komponenten in Windows haben.


Weiterführende Links
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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Zeitbedarfs für die Übersetzung ins Deutsche das englische Originaldokument in der Zwischenzeit möglicherweise aktualisiert wurde, wodurch die deutsche Version inhaltlich abweichen kann.





Dokument ID: 20011112162752924
Zuletzt bearbeitet: 12/04/2006
Erstellungsdatum: 11/12/2001
Betriebssystem: Windows XP
Produktbezeichnung: Windows XP